Colloquium Mikrobiom richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen, die sich für die Mikrobiomforschung und den Therapieansatz der evidenzbasierten Mikrobiom-Modulation interessieren.
Jedes Colloquium Mikrobiom-Themenheft bietet dazu neue kostenlose CME-zertifizierte Fortbildungskurse.
ist niedergelassene Fachärztin (Schwerpunkt Gastroenterologie, Ernährungsmedizin) mit Reizdarmsprechstunde (Mikrobiom Zentrum München). Sie ist zudem Privatdozentin der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professorin an der KSH München. Besonderer Fokus: Mikrobiommedizin, Reizdarm und CED, Immunologie des Magen-Darm-Trakts.
Dr. med. Klaus-Friedrich Bodmann
ist leitender Arzt Infektiologie, Kliniken Nordoberpfalz AG, Weiden.
Er ist zudem u. a. Mitglied des Bundesvorstand u. Vorsitzender des Landesverb. Bayern BDI, stv. Vors. Sektion Infektiologie DIVI, Präsident der Infektliga und Vertreter der BRD im Multidisciplinary Joint Committee in Infection Control der UEMS.
Prof. Storr ist apl. Prof. an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein klinischer und grundlagenwissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf funktionellen und entzündlichen Magen- und Darmerkrankungen.
Gastroenterologe an der Universitätsklinik von Leuven (KU) sowie Mitbegründer und medizinischer Leiter des Leuven Intestinal Failure & Transplantation Center (LIFT), dem größten Zentrum für Darmversagen und dem einzigen Zentrum für Dünndarm- und Multiviszeral-Transplantationen in Belgien. Mitautor der aktuellen europäischen Leitlinie für die funktionelle Dyspepsie.
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Proktologie und Ernährungsmedizin. Prof. Krammer leitet als niedergelassener Arzt die Gastroenterologie und Ernährungsmedizin am Deutschen End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim.
Prof. Dr. med. Hans Hauner ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie. Prof. Hauner ist seit 2003 Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin sowie Leiter des Lehrstuhls für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Behandlung von Zivilisationskrankheiten durch die Ernährung.
Über Dipl.-oec. troph. Susanne Schmidt-Tesch
Dipl.-oec. troph. Susanne Schmidt-Tesch ist zertifizierte Ernährungsberaterin am Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin TU München. Sie betreut u. a. die Ernährungsberatung im Rahmen der ernährungsmedizinischen Sprechstunde. Schwerpunkte sind Adipositas, Erkrankungen des Verdauungstrakts, Typ-2-Diabetes und andere Stoffwechselstörungen.
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie. Er ist zudem promovierter Psychologe und ärztlicher Psychotherapeut (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie). Seit 2001 ist der Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie und Ärztlicher Direktor des Internistischen Klinikum München Süd (früher Klinik Dr. Müller).
Das ausgewogene, produktneutrale und qualitativ hochwertige Themenspektrum
beinhaltet u.a. zertifizierte CME-Fortbildungen, ExpertInnen-Interviews sowie Zusammenfassungen neuester (inter-) nationaler Forschungsergebnisse.
Immer mit dem übergeordneten Ziel wissenschaftliche Erkenntnisse und therapierelevanten Informationen in die Praxis zu übertragen.
Mehr Wissen durch interdisziplinären Austausch
Wesentlicher Bestandteil von Colloquium Mikrobiom ist der interdisziplinäre Wissenstransfer und Austausch zwischen Ärzten aller Fachrichtungen.
Die Plattform bietet, neben umfangreichen unabhängigen Fortbildungsangeboten, die Möglichkeit von unserem ExpertInnen-Netzwerk individuelle medizinische Fachfragen aus der Praxis beantworten zu lassen sowie mit KollegInnen relevante Kasuistiken zu teilen und zu diskutieren.
Die Erforschung der Rolle des humanen Mikrobioms in der menschlichen Gesundheit gehört zu den vielversprechendsten und intensiv diskutierten Forschungsfeldern.
Es ist davon auszugehen, dass die zukünftigen Forschungserkenntnisse zu einem Paradigmenwechsel in unserem Verständnis von Pathophysiologie und Therapie vieler Erkrankungen führen werden.
Viele Fragen sind jedoch noch nicht vollständig geklärt: Welche Biomarker aus dem Mikrobiom können zur Bestimmung pathologischer Prozesse dienen, und wie kann oder sollte eine Dysbiose moduliert oder therapiert werden?
Kann das Mikrobiom ein unverzichtbarer Faktor für die personalisierte Medizin der Zukunft sein? Was sind die aktuellen Herausforderungen und wohin geht die Mikrobiota-Forschung?